Freitag, 23.10.2015, 12:00 – 12:50 Uhr „Der Kopf im Schraubstock“ – Kopfschmerzen aus Sicht der TCM – Intersana Vortrag

„Der Kopf im Schraubstock“ - Kopfschmerzen aus Sicht der TCM

Knapp 70 Prozent der Deutschen leiden zeitweise unter Kopfschmerzen. Diese gehören nach den Rückenschmerzen zu der zweithäufigsten Schmerzform.      90 Prozent der Kopfschmerzformen entfallen auf Migräne und Spannungskopfschmerzen. Der Griff zur Tablette ist einfach, aber nicht ohne Nebenwirkungen. Diese sind bei der Akupunktur nicht zu befürchten.
Viele Formen des Kopfschmerzes
Aus Sicht der TCM hängen Kopfschmerzen mit einer Stauung oder Blockade der Lebensenergie „Qi“ zusammen. Die Blockade kann durch Wettereinflüsse wie Wind und Kälte hervorgerufen werden oder durch Entzündungen der Zähne, Nasennebenhöhlen und Ohren. Meist gehen die Qi-Blockaden jedoch auf „innere Störungen“ zurück. Die TCM spricht hier von der „Disharmonie der sieben Gefühle“, wie Sorge, Kummer, Trauer, Ärger, Angst, Zorn und Groll. Die seelischen Disharmonien und die gespannten Emotionen können eine „Leber-Qi-Stagnation“, später eine „Leber-Hitze“ mit „aufsteigendem Leber-Yang“ bewirken. Diese „Fülle-Störung“ äußert sich in intensiven, pochenden Schmerzen. Bei einer „Leere-Störung“ sind die Kopfschmerzen dumpf und stehen oft in Zusammenhang mit allgemeinen Schwächezeichen, wie Erschöpfung, Müdigkeit, Schwindel und niedrigem Blutdruck.
Erfahren Sie mehr zu diesem Thema in unserem Vortrag „Der Kopf im Schraubstock - Sicht- und Behandlungsweise der TCM“. Lernen Sie dabei die individuelle Wurzel Ihres Kopfschmerzes zu erkennen und wie Sie sich selbst helfen können, z.B. durch Akupressur.

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