Was ist TCM?

Die Traditionelle Chinesische Medizin - kurz TCM genannt - ist eine jahrtausende alte Erfahrungswissenschaft, die aus einer genauen Naturbeobachtung entstand und die Körper, Geist und Seele als Einheit betrachtet.

 

Die Grundlagen der TCM bilden die Aspekte von

- Yin und Yang = Dao
- die Substanzlehre (Qi, Blut, Essenz, Säfte) und
- die Ordnungstheorie der 5 Elemente

Der Körper wird als zusammenhängendes System verstanden in dem alle Körperteile, Organe und Organsysteme durch Energiebahnen (Meridiane) miteinander verbunden sind über welche das Qi fließt.
Die Balance von Yin und Yang ist die wichtigste Voraussetzung für die Gesundheit. Erst in der vollkommenen Harmonie dieser beiden Kräfte kann die Lebensenergie Qi entstehen und ungehindert in den Meridianen fließen. Befinden sich diese beiden Gegensätze im Gleichgewicht so fühlt sich der Mensch wohl und ist gesund.
Stagnation, Defizite oder ein Übermaß der Substanzen führen zur Ordnungsstörung des 5-Elemente-Kreislaufs und damit zur Krankheit.

Für die Diagnostik der Ordnungsstörung werden die 4 Säulen der TCM-Diagnostik eingesetzt:

-    Inspektion
-   Anamnese
-   Pulsdiagnose
-   Zungendiagnose

Dabei wird über die 8 diagnostischen Kriterien

- Yin - Yang
- Fülle - Leere
- Innen - Außen
- Kälte – Hitze

und über die 5-Elemente-Theorie das Disharmoniemuster im Körper des Patienten erfasst.

 

Es sind keine Röntgenbilder oder Laborbefunde notwendig. Beurteilt wird der energetische Zustand des Patienten von Körper, Geist und Seele.

Durch die verschiedenen Methoden kann man dann von aussen auf das Yin, Yang und das Qi einwirken und es modulieren.