Sabine S.

2002 erhielt ich (37 Jahre) die Diagnose Multiple Sklerose. Nach einigen „leichten“ Krankheitsschüben und sogar fünf schubfreien Jahren verschlechterte sich der Gesundheitszustand ab 2008 immens. Die Schübe wurden häufiger und betrafen nun die Beine und das Gleichgewicht. Dies ging einher mit schwankendem Gehen, Spastiken in den Beinmuskeln, und das Gangbild ähnelte einem Roboter.

Die Krankheitsschübe bei MS werden immer mit einer stark dosierten Cortison-Stoßtherapie behandelt, welche bei mir auch grundsätzlich nach einigen Wochen die Beschwerden bisher beseitigte. Allerdings verschlechterte sich mein Allgemeinzustand immer mehr, sodass auch der normale Alltag nur noch schwer bewältigt werden konnte. Ich war ständig müde und erschöpft, hatte immer wieder Schwäche im gesamten Körper, vor allem wiederum in den Beinen.

Während eines erneuten Schubes im Sommer 2010 nahm ich mir vor, eine alternative Methode zur Schulmedizin zu erproben. Ich hatte mich bereits theoretisch mit der Traditionellen Chinesischen Medizin auseinandergesetzt und wollte es nun praktisch damit versuchen.

Bereits nach der ersten Behandlung (Akupunktur und Moxibustion) durch Fr. Schweigerer bei ChiMed Augsburg ging es mir extrem besser. Das größte Erlebnis war, dass ich „humpelnd“ in die Praxis reinging und mit einem normalen Gangbild die Praxis verließ!

Ab diesem Zeitpunkt ging es nur noch bergauf, sowohl psychisch als auch physisch.

Selbstverständlich habe ich noch immer MS – daran kann auch die Chinesische Medizin nichts ändern, und ich wende mich grundsätzlich an meinen Neurologen, wenn ein Schub auftritt. Ich führe auch weiterhin eine Therapie nach der westlichen Medizin durch (ich spritze mich täglich mit einem Medikament welches die schubfreie Zeit verlängern soll).

Allerdings gibt mir nur die Chinesische Medizin die Kraft und Ausdauer für den Alltag sowie die Verbesserung meines Allgemeinzustandes. Was mir persönlich vor allem an der Chinesischen Medizin so entgegenkommt ist, dass man hier im Gesamten betrachtet wird, nicht wie bei der westlichen Medizin. Hier geht man zu den einzelnen Spezialisten, die sich gegenseitig gar nicht kennen. Bei der TCM erkennt man endlich die Zusammenhänge im Körper und wie man selbst daran arbeiten kann, diese positiv zu unterstützen.

Ich werde weiterhin, sobald eine Verschlechterung meines Krankheitsbildes eintritt, Fr. Schweigerer konsultieren und bin überzeugt, dass sich bei mir die westliche und die Chinesische Medizin wunderbar ergänzen.

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