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22.04.2015 - VORTRAG Generation Zappelphilipp? ADHS aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin

Generation Zappelphilipp?
ADHS aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die laut ärztlicher Diagnose in Deutschland unter ADHS leiden, ist in den vergangen Jahren um 42 Prozent gestiegen. Unter ADHS versteht man eine Aufmerksamkeitsdefizitstörung und ein Hyperaktivitätssyndrom. Die im Kindesalter beginnende Störung zeigt sich durch Probleme mit der Aufmerksamkeit, Impulsivität und der Hyperaktivität.

Aus Sicht der Schulmedizin liegt dem ADH-Syndrom ein Mangel des körpereigenen Botenstoffs Dopamin zugrunde. Therapeutisch wird häufig als Mittel der ersten Wahl das Medikament Ritalin eigesetzt, welches unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Mit der Medikamentengabe wird zwar das Symptom behandelt (unterdrückt), aber die eigentliche Ursache der Probleme bleibt bestehen.

Möglichkeiten der Behandlung mit den Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin:

Die TCM hat bei ADHS eine andere Sichtweise als die Schulmedizin. Die ganzheitliche, chinesische Betrachtungsweise beschreibt das ADHS als eine Dysbalance zwischen den beiden Energien Yin und Yang. Durch ein Überwiegen der Yang-Energie besonders im Herzen kommt es zu einem Energieüberschuss mit Konzentrationsschwäche und Unruhe. Bei Konzentrationsstörungen mit überwiegender Verträumtheit handelt es sich häufig um einen Herz- und Nieren-Qi-Mangel. Bei Vergesslichkeit lässt sich diagnostisch meist ein Herzblutmangel, bei Trägheit und Einschlafstörungen ein Milz-Qi-Mangel feststellen. Bei Impulsivität und Aggressivität kann ein gestautes Leber-Qi die Ursache sein. Eine chinesisch-medizinische Anamnese (Zungen- und Pulsdiagnose) führen zu einer individuellen und differenzierten Behandlungsstrategie.

Laser-Akupunktur, chinesische Kräutertherapie, Tuina (chin-med. Manualtherapie) und Empfehlungen zur Ernährung und Lebensführung können dazu beitragen, dass Yin und Yang wieder ausgeglichen werden. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist äußerst wichtig bei der Behandlung.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) verzeichnet bei Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen (ADHS) erhebliche Erfolge. Umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen beweisen die hervorragende Wirksamkeit der TCM. Sie stellt eine nebenwirkungsfreie Behandlungsform dar, mit der viele Medikamente eingespart werden können.

Erfahren Sie mehr zu diesem Thema bei unserem Vortrag:

Wann? Mittwoch, 22.April, 19.00 Uhr
Wo? ChiMed Augsburg, Hermanstr. 1, 86150 Augsburg

Tel.: 0821 – 455 03 05

Der Vortrag ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten.