Anmo - Tuina

Allgemeines

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist mit ihren einzelnen Behandlungsverfahren ein überaus wirkungsvolles, ganzheitliches heilkundliches System mit bewährtem Erfahrungshintergrund. Eines dieser Behandlungsverfahren ist Anmo-Tuina, die professionelle medizinische Manualtherapie. Die Behandlung orientiert sich dabei immer am persönlichen Beschwerde- und Disharmoniemuster und begleitet den Menschen individuell auf seinem Weg zu Heilung und Gesundung.

Anmo-Tuina beinhaltet massierende, mobilisierende und akupressierende Behandlungstechniken an Haut, Muskulatur, Sehnen, Bändern, Gelenken sowie an Leitbahnen, Leitbahnpunkten und Einflussbereichen. Ergänzend und unterstützend kommen je nach Beschwerden auch Salben, Lotionen oder Packungen aus Kräutern sowie die Moxibustion und das Schröpfen zur Anwendung.

Die Qualität der Behandlung ergibt sich neben der entsprechenden Technik in korrekter Ausführung am richtigen Ort durch die langjährige Erfahrung Ihres Therapeuten.

Anwendungsbereich

Anmo-Tuina reicht neben der Orthopädie weit in den Bereich der Traumatologie, die postoperative Nachsorge, die rehabilitative Unterstützung sowie sonstige medizinische Fachbereiche. Im Bereich des Halte-(Stütz-) und Bewegungsapparates sind es Beschwerden an Sehnen, Bändern, Muskeln und Gelenken durch angeborene oder erworbene Ursachen, wie z. B. Sport, Degeneration, Verletzungen, Bandscheibenvorfällen, sowie sonstige muskuläre Fehl- oder Überbelastungen, die sehr von dieser Methode profitieren.

Störungsmuster, die mit Anmo-Tuina behandelt werden können, entstehen durch innere Einflüsse (Gemütsfaktoren, Ernährungsfehler, sowie angeborene körperliche Schäden), äußere Einflüsse (Unfälle, Verletzungen, klimatische Faktoren, körperliche Überlastung) sowie kombinierte Einflüsse (z.B. Abnutzungs- und Degenerationserscheinungen am Bewegungsapparat aller Altersgruppen).


Im folgenden dazu einige Indikationsbeispiele:

- Stumpfe Gelenk- und Muskelverletzungen (Sport, Beruf, Freizeit)

- Muskelverspannungen, -verhärtungen (Myofasziale Schmerzsyndrome)

- Nervenwurzelreizungen (Radikulärsyndrome, Pseudoradikulärsyndrome)

- Sehnenreizungen, -entzündungen (z.B. Tennis- bzw. Golfer-Ellenbogen, Achillodonie)

- Schultergelenksbeschwerden (z.B. Schulter-Arm-Syndrom, Periarthritis humeroscapularis)

- Allgemeine Gelenkbeschwerden (Arthralgie, Arthrose, rheumatoide Arthritis)

- Degenerative Gelenkbeschwerden (z.B. Hand-, Finger-, Hüft-, Knie- Wirbelgelenkarthrose)

- Ellenbogen-, Handgelenksbeschwerden (Epikondylopathien, Karpaltunnelsyndrom, M. Sudeck)

- HWS-, BWS-, LWS-Syndrom (z.B. steifer Nacken, Lumbago, Ischialgie, Diskusprolaps, -protrusion)

 

Anwendungswirkung

Ziel ist die Umsetzung allgemeiner Behandlungsprinzipien, um dadurch das funktionelle und strukturelle Gleichgewicht wieder herzustellen:

-    Durchgängig und damit schmerzfrei machen

-    Blut in Bewegung setzen und Blutstau beseitigen

-    Regeln und Korrigieren von Muskeln, Sehnen und Gelenken

-    Lockern von Muskeln und Sehnen sowie durchgängig machen der Luo-Verbindungen

 

Darauf bezogen ermöglichen unterschiedliche Behandlungstechniken, einzeln oder in Kombination

-  Gelenkmobilisation

-  Muskelentspannung

-  Zirkulationsanregung

-  Regulation der Organfunktionen

-  Linderung bis Heilung von Verletzungsfolgen

-  Korrektur von Fehlstellungen des Halteapparates

-  Lösen von Verklebungen an Muskeln und Sehnenscheiden

-  Korrektur gegenläufiger bzw. gestauter Energie im Inneren des Körpers

-  Vertreibung von äußeren, krankmachenden Einflüsse wie Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit

Letztendlich wirkt sich ein entspannter Bewegungsapparat auf Geist, Körper und Seele aus und ermöglicht indirekt die Freisetzung bisher gebundener Kraft- und Kreativpotentiale im Berufsleben. Auf der anderen Seite führt er auch zu ungetrübtem Genuß von Privatleben und Freizeitgestaltung.

Die dadurch wieder erlangte freie und ungehinderte Beweglichkeit, gewährleistet die reguläre Belastung bewegter und bewegender Strukturen. Daraus resultiert wiederum die freie und ungehinderte funktionelle  Entfaltung, sowie die freie Zirkulation von Blut, Energie und Körpersäften.

Der beseitigte muskuläre Spannungs- und knöchern-gelenkige Belastungsstreß, entlastet durch die jetzt fehlenden Streß- und Schmerzimpulse auch den vegetativen (unwillkürlichen) Anteil des Nervensystem, das durch  Impulse des sonstigen Nerven- und Hormonsystems auch das Immunsystem beeinflusst.

 

Ihr Therapeut

Rolf Rothe, Heilpraktiker, langjährige Berufserfahrung in eigener Praxis als auch im klinischen Bereich sowie Lehrerfahrung im Bereich der chinesischen Medizin als Dozent für Tuina.

Heilpraktiker mit vorausgehender Fachausbildung als staatlich anerkannter Masseur und medizinischer Bademeister sowie einer Zusatzausbildung als Sportphysiotherapeut.

Ausbildung in Anmo-Tuina (traditionelle chinesische Massage und Manualtherapie) durch chinesische Ärzte sowie Ausbildung in chinesischer Medizin am Ausbildungszentrum Ost der AGTCM e.V.

Anmo - Tuina

Was ist Anmo-Tuina?

Anmo-Tuina umfaßt die manuellen Behandlungsmethoden der chinesischen Medizin. Die Methode umfaßt ein sehr großes Wirk- und Anwendungsspektrum und wird von behandelten Patienten sehr geschätzt und anerkannt. Beide Begriffe entstanden aus einer bildhaften Beschreibung maßgeblicher Behandlungstechniken, die auch variiert und durch viele weitere ergänzt werden.

Anmo beinhaltet besondere Massagetechniken bindegewebiger Strukturen wie Haut, Muskulatur, Sehnen, Bändern, Faszien und Gelenken.

Tuina beinhaltet Anmo, erweitert um mobilisierende und chiropraktische Techniken zur Behandlung gelenkiger Strukturen und deren Fehlstellungen.


In Kombination bewirken beide eine tiefgehende und durchdringende Beeinflussung, die sich auch in organischen Funktionen und funktionellen Steuerungsmechanismen manifestiert.

Historisch fand es bereits vor der Zeitenwende in einem maßgeblichen Werk der chinesischen Medizin Erwähnung („Innerer Klassiker des Gelben Kaisers und seines Leibarztes Qi Bo“, ca. 100 v. Chr.) und ist als eine der fünf Säulen der chinesischen Medizin bis auf den heutigen Tag wichtiger Bestandteil der medizinischen Betreuung.

Ergänzend und unterstützend kommen je nach Beschwerden auch heilwirksame Salben, Lotionen oder Packungen aus Kräutern, sowie die Moxibustion und das Schröpfen zur Anwendung. Ansonsten lässt es sich ausgezeichnet mit den anderen Verfahren der chinesischen Medizin, wie Akupunktur, Arzneimitteltherapie, Ernährungsempfehlungen sowie Atem- und Bewegungsübungen kombinieren

 

Wozu wird es angewendet?

 

Störungsmuster, die mit Tuina behandelt werden können, entstehen durch innere Einflüsse (Gemütsfaktoren, Ernährungsfehler, sowie angeborene körperliche Schäden), äußere Einflüsse (Unfälle, Verletzungen, klimatische Faktoren, körperliche Belastung) sowie kombinierte Einflüsse (z.B. Lebensort, Lebensführung, dadurch organische und funktionelle Fehl- und Überlastungen sowie Abnutzungs- und Degenerationserscheinungen am Bewegungsapparat).

Es wird sowohl zur Primärtherapie als auch zur unterstützenden Behandlung und zur Gesundheitspflege und –vorsorge (Yangsheng) angewendet.
Anwendungsbereiche sind neben Haut, Muskulatur, Sehnen, Bändern , Faszien und Gelenken, die Leitbahnen, Leitbahnpunkte und Einflussbereiche.

Schwerpunkt sind Beschwerden des Halte- und Bewegungsapparates (Orthopädie), verletzungsbedingte Beschwerden (Traumatologie) sowie der Kinderheilkunde (Pädiatrie).

Jedoch sind zumindest unterstützend auch Beschwerden aus den Bereichen Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Neurologie, Chirurgie, Gynäkologie und weiteren der Anwendung zugänglich.

Anmo – Tuina findet auch insbesondere Anwendung bei Patienten mit „Nadelangst“. Ein weiterer Vorzug ist die Funktion als Lebenspflege, Entspannungs- und Wellnessmassage.

 

Darauf bezogen ermöglichen unterschiedliche Behandlungstechniken, einzeln oder in Kombination

-       Gelenkmobilisation
-       Muskelentspannung
-       Zirkulationsanregung
-       Regulation der Organfunktionen
-       Linderung bis Heilung von Verletzungsfolgen
-       Korrektur von Fehlstellungen des Halteapparates
-       Lösen von Verklebungen an Muskeln und Sehnenscheiden
-       Korrektur gegenläufiger bzw. gestauter Energie im Inneren des Körpers
-      Vertreibung von äußeren, krankmachenden Einflüsse wie Wind, Kälte, Hitze, Feuchtigkeit
       (Immunanaloge Stimulation zur Linderung akuter oder chronischer Infekte)

Die im folgenden beschriebenen Anwendungsgebiete können vorab eine westlich-medizinische Abklärung zum Wohl des Patienten erfordern:

 

Orthopädische und traumatologische Beschwerden

 

-       Stumpfe Gelenk- und Muskelverletzungen (Sport,Beruf, Freizeit)
-       Muskelverspannungen, -verhärtungen (Myofasziale Schmerzsyndrome)
-       Nervenwurzelreizungen (Radikulärsyndrome ,Pseudoradikulärsyndrome)
-       Schultergelenksbeschwerden (z.B. Schulter-Arm-Syndrom, Periarthritis humeroscapularis)
-       Allgemeine Gelenkbeschwerden (Arthralgien - Arthrosen - Arthritis - rheumatoide Arthritis)
-       Degenerative Gelenkbeschwerden (z.B. Hand-, Finger-, Hüft-, Knie- Wirbelgelenkarthrose)
-       Ellenbogen-, Handgelenksbeschwerden (Epikondylopathien, Karpaltunnelsyndrom, M. Sudeck)
-       HWS-, BWS-, LWS-Syndrom (z.B. steifer Nacken, Lumbago, Ischialgie, Diskusprolaps, -protrusion)
-      Sehnenreizungen, -entzündungen (z.B. Tennis- bzw. Golfer-Ellenbogen, Sehnenscheidenentzündung,
       Achillessehnenreizung/-entzündung)

 

Atemwegsbeschwerden:

-       Rhinitis - Sinusitis -  Bronchitis - Asthma bronchiale - Hyperreagibles Bronchialsystem -


Magen-, Darmbeschwerden:

-       Funktionelle Magen-Darm-Störungen - Obstipation - Diarrhoe - Colon irritabile (Reizdarm)


Neurologische Beschwerden:

-       Migräne - Spannungskopfschmerz - Trigeminusneuralgie - Atypischer Gesichtsschmerz
-       Interkostalneuralgie - Zosterneuralgie -  Polyneuropathie (symptomatisch)
-       Parästhesien - Lähmungen - Fazialisparese
-       Multiple Sklerose (symptomatisch)
-       Vegetative Dysfunktion


Gynäkologische Beschwerden:

-       Dysmenorrhoe - Prämenstruelles Syndrom - Klimakterisches Syndrom


Psychosomatische Beschwerden:

-       Depressive Verstimmungen - Schlafstörungen - Unruhezustände
-       Erschöpfungszustände - Psychovegetatives Syndrom


Funktionelle Urogenitalbeschwerden:

-       Reizblase - Impotenz


Funktionelle Herz-Kreislauf Beschwerden:

-       Funktionelle Herz-Kreislaufirritationen - funktionelle Hypertonie - Hypotonie